St. Martin…
1. St. Martin, St. Martin, St. Martin
ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
St. Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
2. Im Schnee, im Schnee saß, im Schnee
da saß ein armer Mann,
hatt‘ Kleider nicht, hatt‘ Lumpen an.
O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!
3. St. Martin, St. Martin, St. Martin
zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann,
St. Martin mit dem Schwerte teilt‘
den warmen Mantel unverweilt.
4. St. Martin St. Martin, St. Martin
gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil‘
Ich geh mit meiner Laterne
1. Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn,
rabimmel, rabammel, rabumm.
2. Ich geh mit meiner Laterne …
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr, rabimmel …
3. Ich geh mit meiner Laterne …
Wie schön das klingt, wenn jeder singt, rabimmel …
4. Ich geh mit meiner Laterne …
Laternenlicht, verlösch mir nicht, rabimmel …
5. Ich geh mit meiner Laterne…
Der Hahn der kräht, die Katz miaut, rabimmel….
6. Ich geh mit meiner Laterne …
Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus, rabimmel …
Laterne, Laterne
1. Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht,
Brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.
2. Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind,
Sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir alle zu Hause sind.
3. Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht,
Bleibe hell, mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!
Kommt wir woll´n Laterne laufen…
Kommt,wir wollen Laterne laufen,
zündet eure Kerzen an.
Kommt wir wollen Laterne laufen,
Kind und Frau und Mann.
Kommt,wir wollen Laterne laufen,
das ist unsre schönste Zeit.
Kommt, wir wollen Laterne laufen,
alle sind bereit.
Hell wie Mond und Sterne,
leuchtet die Laterne
bis in weite Ferne
übers ganze Land.
Jeder soll uns hören,
kann sich gern beschweren:
Diese frechen Gören,
das ist allerhand.
Kommt,wir wollen Laterne laufen,
heute bleibt das Fernsehen aus.
Kommt, wir wollen Laterne laufen,
keiner bleibt zu Haus.
Kommt, wir wollen Laterne laufen,
nein wir fürchten nicht die Nacht.
kommt, wir wollen Laterne laufen,
das wär doch gelacht.
Hell wie Mond und Sterne, …
Kommt, wir wollen Laterne laufen,
bis das letzte Licht verglüht.
Kommt, wir wollen Laterne laufen,
singt mit uns das Lied:
Hell wie Mond und Sterne, …
Durch die Straßen auf und nieder
1. Durch die Straßen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue!
2. Wie die Blumen in dem Garten,
blühn Laternen aller Arten:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin, komm und schaue!
3. Und wir gehen lange Strecken,
mit Laternen an den Stecken:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin, komm und schaue!
Abends wenn es dunkel wird…
Abends, wenn es dunkel wird,
Und die Fledermaus schon schwirrt,
Gehn wir mit Laternen aus
In den Garten hinterm Haus,
Und im Auf- und Niederwallen
Lassen wir das Lied erschallen:
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Wie so lieblich aus dem Grün
Fern und nah die Lichter glühn,
Schimmern auf den hellen Steig,
Spiegeln sich im schwarzen Teich;
Rosig aus dem Dunkel leuchtet
Manche Blume tau befeuchtet.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!
Plötzlich aus dem Wolkentor
Kommt der gute Mond hervor,
Wandelt seine Himmelsbahn
Als ein Hauptlaternenmann,
Leuchtet bei dem Sterngefunkel
Lieblich aus dem blauen Dunkel.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!
Ei nun gehen wir nach Haus,
Blasen die Laternen aus,
Lassen Mond und Sternelein
Leuchten in der Nacht allein,
Bis die Sonne wird erwachen,
Alle Lampen auszumachen.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!
